Reisetagebuch | Anwendertreffen Berlin

By on 27. Juni 2012 in Allgemein with 0 Kommentare

Anwendertreffen 26.06.2012 Berlin – Allet dufte!

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. … Zugegeben, mit einem kleinen Umweg. Zuerst mussten wir noch nach Bad Klosterlausnitz (ja, den Ort gibt es wirklich).

Ein idyllisches kleines Fleckchen an dem wir ein Fahrzeug abholen wollten.
Also, auf geht´s zu einer kleinen Deutschlandtour.

Dieses Mal konnte Martin (Multari) leider nicht mitkommen, da er krank wurde. Sehr schade, aber wir haben an Ihn gedacht und von hier aus noch mal „Gute Besserung mein Lieber!“ Dafür hat uns Serkan Demirci begleitet, ein wirklich netter Kollege aus dem Vertrieb, zuständig für unsere mobile Lösung und die damit verbundenen Mobilfunkgeräte und -Verträge. Hmm, mein Vertrag läuft bald aus, eventuell kann man hier ein bisschen was machen? 🙂 Erst mal abchecken, die Fahrt dauert ja ein wenig.
Wie geplant kamen wir pünktlich im Harz an und konnte nach einer kleinen Reise durch die idyllischen Wälder unser Fahrzeug entgegen nehmen. Serkan ist also mit Sack und Pack in den zweiten Flitzer eingestiegen und von da an hinter uns her gefahren. Raus aus dem Harz und auf die Autobahn Richtung Berlin. Anfangs war noch alles ok, bis zum Ende einer der unzähligen Baustellen auf dieser Route.
Lucas schlief tief und fest neben mir, er war die durchaus anstrengende Strecke durch den Harz gefahren, ich dann weiter zum Hotel nach Berlin, und als wenn der plötzlich aufkommende Platzregen zu Beginn meiner Fahrt (ich habe zu dem Zeitpunkt wirklich absolut gar nichts mehr gesehen) nicht gereicht hätte, kam jetzt nach ca. 1 Stunde Fahrt (zum Glück ohne Regen) und Tempo 180 km/h auf der A9 ein ziemlich verstörendes Geräusch hinzu. Noch bevor Lucas so richtig wach war und ich etwas erahnen konnte, verlor der Wagen im hinteren Bereich an Gripp. Ich hatte alle Hände voll (im wahrsten Sinne des Wortes) zu tun, um das Auto in der Spur zu halten. Rechts rüber zu ziehen und dann langsam auf dem Seitenstreifen ausrollen zu lassen. Während dieses Vorganges hat Lucas erschreckender Weise im Rückspiegel sehen können, dass unser rechtes Hinterrad irgendwie nicht mehr da war.

Der Reifen war geplatzt. Ich kann euch sagen, das war ein krasser Adrenalinschock und später ist mir dann auch bewusst geworden, dass hätte echt anders ausgehen können. Da haben wir zwei Unglücksraben noch eine Menge „Glück im Unglück“ gehabt.

Also, angehalten, unseren Fuhrparkverantwortlichen angerufen und erfragt, wie wir vorgehen sollen. Er meinte, wenn jemand im ADAC sei, sollten wir dort anrufen und das Fahrzeug zur nächsten Werkstatt abschleppen und reparieren lassen, dann die Kosten mit der Firmenkreditkarte regeln und weiter fahren. Er war nur heilfroh, dass uns allen nichts passiert ist.
Zufälligerweise bin ich im ADAC und „Hey“, endlich mal einen Grund diese wirklich sinnvolle Mitgliedschaft zu nutzen. Nach ungefähr einer Stunde Wartezeit kam dann auch schon der Abschlepper und zog uns rauf.

Während der Fahrt in die etwa 40 Kilometer entfernte Werkstatt hat mich der nette Mitarbeiter vom ADAC darüber aufgeklärt, dass wir genau richtig gehandelt haben. Er meinte, dass die Fahrer in solchen Situationen gerne mal in Panik geraten und im Gebüsch oder der Leitplanke landen und das muss bei hohen Geschwindigkeiten nicht immer so gut ausgehen – wie in unserem Fall. Der Schock flaute jetzt so langsam ab.


Durch einen glücklichen Zufall hatte die Werkstatt alles Notwendige vor Ort und lediglich der Reifen musste erneuert werden. Mit anderen Worten, wir konnten nach nicht mal 30 Minuten weiterfahren. In Summe hat uns das genau 2 Stunden Zeit gekostet. Wirklich genial, wenn man bedenkt was da eigentlich passiert ist. Aber eines mag ich an dieser Stelle nochmal kurz loswerden:

In Momenten wie diesen merkt man, dass das Leben doch zu kurz ist und man sollte einfach mit vollem Herzen dabei sein! Es gibt in allem vermeidlich Dunklem auch immer etwas Licht. 🙂

So, genug geschwafelt. Letztendlich kamen wir so gegen 20:00 Uhr im Hotel an und waren begeistert. Ein wirklich schönes Anwesen für unser letztes Anwendertreffen vor der zwei-monatigen Sommerpause.

Zu aller Erst Einchecken, Sachen auf´s Zimmer und dann raus in die Stadt, was leckeres Essen und ein kühles Bier genießen – Gesagt, getan! Auf unserem Fußmarsch in Richtung Alexanderplatz fanden wir 3 ein vielversprechendes italienisches Lokal mit dem typischen Berliner „Multi-Kulti-Publikum“, wo wir 3 Spinner richtig gut rein passten. So konnten wir also, in perfektem Ambiente, genüsslich unsere Salami-Pizza, eine Lasagne und eine Hähnchenbrust in Gorgonzola-Soße mit Tagesbeilage genießen.

Nach dem Bezahlen ging es rüber auf die andere Straßenseite, sieh da: eine Eisdiele, mein Herz war glücklich und was sehen meine Augen, eine Eisdiele in der ein Kühlschrank mit kalten Bier steht, das Ganze noch um 22:30 Uhr, wir sind in Berlin, der Hammer!

Bewaffnet mit meinem 3-Kugel Becher und einem Becks gingen wir über den Alexanderplatz zurück zu unserem Hotel. Nach diesem gefühlten Drei-Kilometer-Marsch (den der Lucas in seinen guten Schuhen ohne Socken zurücklegen musste, seine andere Schuhe wurden bei Warten auf den ADAC klitsch nass und er hat natürlich genau dieses Mal seine Socken vergessen) hat sich Luci ein paar riesige Blasen gelaufen.

Echt mies, aber die heilen auch wieder und jetzt konnte uns drei nichts mehr von einem Absacker inder Hotelbar zurückhalten. Ein schönes Dunkles vom Fass (0,5 l) und ich war müde genug um hundemüde und doch voller Vorfreude ins Bett zu fallen. Ich glaube, ich spreche hier für uns Drei, wenn ich sage, es ging uns alles gleich. So eine Geschichte muss erst mal verarbeitet werden.

 Der neue Tag kam sehr schnell, aber ich muss sagen: Ich habe absolut gut geschlafen. Später sollte ich erfahren, dass das an den neuen Matratzen des Hotels lag. Die nette Dame vom (übrigens hervorragenden) Frühstücksbuffet ließ sich auf einen kleinen Plausch ein und erklärte mir, dass ihr das alle Gäste gleichermaßen mitteilen.

Nun gut, ich aß auf, trank meinen Tee aus, holte meine Sachen und checkte aus.  Dann noch schnell den Raum fertig machen, dazu hatten wir nun wirklich keine Muße mehr am vorherigen Abend und es konnte losgehen. Für dieses Mal haben wir noch ein paar Fläschchen Prosecco und je eine Tafel Merci als Abschluss der ersten Reihe von Anwendertreffen für dieses Jahr bereitgestellt, es kam gut an. 🙂

Die ersten Kunden haben sich sogar Plätze reserviert. Ein cooler Moment!

Ich will dieses Mal gar nicht so viel auf unsere Agenda eingehen, die hat sich im Laufe der letzten Veranstaltungen nicht groß geändert, aber einige spezielle Situationen sind es durchaus Wert hervorgehoben zu werden.

Beginnen wir doch einfach mit der Tatsache, dass wir dieses Mal das Riesen-Glück hatten, einen Schulungsraum im Erdgeschoss zu haben, das bedeutet: Es gab eine Terrasse :). Hervorragend geeignet um einfach mal Luft rein zu lassen oder zwischen durch eine zu rauchen. (Ich bin ja bekennender Nichtraucher, aber erfahrungsgemäß sind 80 % unserer Kunden Raucher, also machte diese Situation hier wirklich Sinn) Natürlich war das der perfekte Moment für mich, mit Anlauf in einen großen Fettnapf zu treten: Zu Beginn der Veranstaltung habe ich unsere Kunden um einige Minuten Geduld gebeten, da noch nicht alle Teilnehmer anwesend waren. Ich präsentierte voller Stolz die Terrasse und meinte: „hier können Sie gerne noch eine rauchen gehen.“

Als ich danach zum Foyer wollte um auf die restlichen Kunden zu warten nahm mich ein Kunde bei Seite, schaute mich sehr ernst an und sagte:  „Entschuldigen Sie bitte, wir rauchen nicht.“ Einige peinliche Sekunden später brach er in Gelächter aus und klopfte mir auf die Schulter. Ich empfahl ihm dann einfach schon mal den Sekt zu köpfen, … ein Bier wär ihm lieber gewesen.
🙂 Ups, reingefallen.

Wir haben über den Tag verteilt noch so die ein oder andere Spitze „ausgetauscht“ und zum Ende der Veranstaltung bedankte er sich für die tolle Schulung und meinte, man merke, dass wir das wirklich gerne machen. Er komme auf jeden Fall wieder.
Im Großen war der Tag mit sehr viel Lachen und Freude verbunden, ein wirklich  konstruktiver Austausch und viele Kunden die überzeugt am Ende der Veranstaltung MediFox ambulant live für sich entdeckten. Dieses Mal waren über 70% der Kunden noch nicht mit unserer neuen Version versehen und somit konnten sie alle erleben, welche guten Änderungen sich hinter MediFox ambulant live verbargen.

Ein Kunde ist mir hier besonders im Gedächtnis geblieben: Sie kamen zu zweit, Mutter und Sohn. Wirklich sehr liebe Menschen und ihr Pflegedient liegt auf der Insel Hiddensee. Für diejenigen, die die Insel nicht kennen, ca. 18 km lang und es ist nicht erlaubt mit Autos zu fahren. Hier wird noch mit dem Fahrrad / Elektrofahrrad gepflegt und im Winter gibt es sogar spezielle Bereifung mit Spikes. Einfach cool!

Die Kundin kam in der ersten Pause auf mich zu und fragte, ob es noch so weiter geht, dass wir nur die Neuerungen von MediFox ambulant live zeigen, denn dann würde sie sich etwas fehl am Platz fühlen, da sie noch die alte Version einsetzen. Wir (Lucas und Ich) konnten das soweit klären und haben Ihr gesagt, dass wir natürlich noch auf spezielle Fragen und Wünsche eingehen, denn es ist ja ein Anwendertreffen.

Beide sind dann auch bis zum Schluss geblieben und haben sich letztlich dafür entschieden auf die neue Version zu erweitern. Von hier aus nochmal herzlichen Glückwunsch dafür und, Sie haben ja meine Karte, also wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach!

In dieser wirklich amüsanten und lebhaften Runde mit vielen neuen und schon langjährigen Kunden verging die Zeit einfach wie im Flug. Ich weiß ich wiederhole mich hier, aber der Begriff und die Bedeutung von „relativ“ wird somit hervorragend bewiesen.
Ich kann gar nicht oft genug erwähnen, wie wundervoll sich ein ehrlicher Applaus und ein liebes Danke von unseren Kunden anfühlt, aber ich sage es gerne immer wieder.
Es ist einfach nur wirklich erfüllend!

Noch einmal vielen herzlichen Dank!!!

Ach ja, abschließend sei noch erwähnt, dass der Lucas mich auf der Hinfahrt gewarnt hat, dass es in Berlin viele Blitzer gibt und jetzt ratet mal, wer bei der Fahrt aus der Stadt geblitzt wurde. Der liebe Lucas. 🙂 140 in einer 120er Zone, da kommt wohl noch eine kleine Rechnung.


Mit diesen fantastischen sowie erschreckenden (Reifenplatzer) Eindrücken gehen wir in unsere Sommerpause und freuen uns jetzt schon sehr auf den September, wenn wir zur nächsten Runde Anwendertreffen 2012 in Deutschland ansetzen. Wir haben noch viele tolle Überraschungen im Gepäck und erwarten eine Menge wissbegieriger Kunden.
Einen schönen Sommer und einfach tolle Momente wünscht

Ihr/Euer Daniel Ebeling

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Über den Autor

Über den Autor: Daniel Ebeling ist seit 2008 bei MediFox. Als Schulungsleiter gilt seine Leidenschaft den Menschen und der persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und Kunden. Frei nach dem Motto "Jeden Tag ein bisschen besser!" organisiert er Veranstaltungen, arbeitet neue Kollegen in den Job ein, erfüllt seine Rolle als (Interims-)Teamleiter und sorgt für die Betreuung unserer Auszubildenden. .

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