Phantomas und das ‚business as usual’… mit Frank Großer

By on 21. Oktober 2013 in Allgemein with 0 Kommentare

Der neunte Spieltag in der Fussball-Bundesliga. Und ein Spiel über das wir noch in Jahren und Jahrzehnten sprechen werden. Nicht aufgrund der Leistungen der beiden Mannschaften, sondern aufgrund des skurrilen Nicht-Tor-Tors.

Frank: So Dennis, heute beginne ich mal mit unserem Rückblick auf den Spieltag. Da wurde mal wieder alles geboten: vom Phantom-Tor, über den IMG_1891rekordverdächtigen Platzverweis von Gladbach´s Stranzl in nicht mal 2 Minuten bis hin zum verrückten 3-3 in Hamburg. Habe ich noch etwas übersehen?

Dennis: Ach Frank, ich denke die drei großen Highlights hast Du schon genannt. Die Pierre-Michel Lassoga Show geht weiter, der “Kieß” und der Stranzl. Vielleicht ist die Szene zwischen Arjen “Schmolllippe” Robben (seine Mitspieler nennen ihn “Aleinikow”), Thomas Müller und Trainer Pep Guardiola noch zu erwähnen. Guradiola wollte unbedingt, Thomas Müller den Elfmeter schießen, sehen. Die Begründung: “ich bin der Trainer!” hat mir besonders gefallen. Quasi wie bei uns. Regel 1: Der Trainer/Abteilungsleiter hat immer recht:-D

Na, wenigstens war der Ball danach unstrittig im Tor.

Frank: Nun drängt sich mal wieder die Frage nach einer Torlinientechnik/ Videobeweis auf. Du hattest ja bereits an einem der ersten Spieltag in der Saison zu der Thematik etwas geschrieben. Dieses Phantom-Tor ist durch eine Verkettung ungewöhnlicher Zufälle entstanden. Auf der einen Seite hätte dem Linienrichter das Loch auffallen müssen. Auf der anderen Seite ist die Frage, warum sich die Hoffenheimer nicht beschwert haben. Kießling hatte sich eigentlich schon geärgert, dass er daneben geköpft hatte. Dann übermittelten ihm die Spieler, dass der Ball doch reingegangen ist. Schon eine skurrile Szene gewesen – wie hast du sie wahrgenommen?

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Dennis: Ich hab das Spiel am Freitagabend bei Sky gesehen und konnte es gar nicht richtig glauben. Denk mal an einen Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Jens Lehmann oder Roman Weidenfeller. Die Jungs hätten dem Herrn Dr. Brych mal kurz in wenigen prägnanten Worten gesagt, wo der Frosch die Locken und das Tornetz eine Laufmasche hat. Und der Aufschrei ist natürlich ein anderer, wenn so ein Tor beim Spiel Dortmund gegen München fällt. Am Freitag habe ich gefragt, wie ich mich verhalten hätte? Auf der einen Seite erwartet man von den Profis vorbildliches Verhalten. Muss dann ein Stefan Kießling die Hand heben und zugeben, dass es kein Tor war? Auf der anderen Seite: es hat sich bei der letzten WM und dem “Wembley-Tor” der Engländer gegen Deutschland auch kein Deutscher Spieler hingestellt und die Entscheidung des Referees korrigiert. Und wie würden wir die Sache sehen, wenn der Herr Kießling 2014 im WM-Finale so ein Tor erzielt?

Frank: Kommen wir mal zu unseren beiden Teams. Leider gab es für keinen von beiden etwas zu holen. Wir konnten die zweimalige Führung gegen Schalke nicht verteidigen, ihr habt 0-1 in Dortmund verloren. Andere Vereine haben dort immerhin deutlich höher verloren. Woran kann man bei euch die Niederlage fest machen?

Dennis: Das ist ganz einfach. Ohne Stürmer keine Tore. Es fehlt halt, im Gegensatz zur vergangenen Saison, eine belastbare Alternative zu Mame Diouf und Didier Ya Konan. Und damit ist die Geschichte auch schon erzählt. Aus bekannten Gründen war es selten so leicht in Dortmund einen Punkt zu holen. Aber – drei Euro ins Phrasenschwein – so ist der Fussball. Wenn man nicht auf das Tor schießt, wird es schwer einen Treffer zu erzielen. Und zu Eurem Spiel. Nun ja, Ihr braucht einen Torhüter. Mit zwei gesunden Armen…

Frank: Schade. Irgendwann wird der Knoten bei euch auswärts auch platzen! Bei uns hat es mal wieder an individuellen Fehlern gelegen. Das erste Tor geht auf die Kappe von Davari (Torhüter -Anmerk. der Redaktion). Beim zweiten Tor versucht Defensivspieler Washausen im eigenen 16er zu dribbeln, anstatt den Ball einfach nur “wegzuschlagen” und beim letzten Tor sehen gleich drei Spieler inkl. Torwart alt aus. Die Mannschaft hat mir deutlich besser gefallen als zuletzt und vom Engagement her kann man den Jungs auch keinen Vorwurf machen. Aber wenn man diese Fehler nicht abstellt, wird man wenig Punkte in dieser Saison holen.Das Problem Torwart wird uns noch an anderer Stelle einholen – vielleicht reagieren wir ja noch einmal zur Winterpause, wenn die anderen Teams noch nicht allzu weit entfernt sind.Wir Fans haben uns nach dem Spiel alle geärgert – was solls nun geht´s nach Mainz – leider auch kein Selbstläufer. Gegen wen müsst ihr antreten?

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Dennis: Wir spielen gegen 1899 Hoffenheim. Trainer Gisdol hat aus der Trümmerriege in den vergangenen Monaten doch noch eine Fussballmannschaft geformt. Das hat man nicht nur am Freitag gesehen. Ich bin gespannt, was wir bewegen können.

Frank: Kommen wir zum Spieler des Tages, Dennis. Wer war es diese Woche für dich?

Dennis: Schwierig. Am ehesten noch Oliver Baumann. Auch wenn den Freiburgern noch kein Sieg gelungen ist, hat er die Mannschaft in Bremen am Leben und im Spiel gehalten. Eine wirklich starke Leistung.

Frank: Meiner ist Mesut Özil. Ach ja… der spielt ja bei Arsenal in der Premier League. Dann fällt die Wahl für mich auf Bayerns Thomas Müller! Ein Tor vorbereitet, eins selbst gemacht. Mal wieder eine super Ausbeute.

Dennis: Das stimmt. Beide haben klasse gespielt. Bin gespannt, was in dieser Woche in der Champions League passiert. Apropos… Champions League ohne KPB (Kevin-Prince Boateng)? Wünschen wir ihm, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Im Zweifel schenken wir beide ihm eine „Müsli-Schale von Hein Blöd“;-)

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Über den Autor

Über den Autor: Dennis Heinrich ist seit 2004 Teil der MediFox-Familie und nach Tätigkeiten in Kundenservice und nahezu jeder anderen Abteilung im Unternehmen seit 2009 wieder im Kundenservice aktiv - als Leiter der 80 Mitarbeiter starken Abteilung. Leidenschaft, Lust am Gewinnen und der partnerschaftliche Umgang mit Kunden und Mitarbeitern zeichnen ihn aus. .

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