4 Wochen „Medifüchsin“ – So war mein Praktikum

By on 13. August 2013 in Arbeit & Karriere with 0 Kommentare

Mein Name ist Katharina Buchholz und ich bin derzeit Praktikantin bei MediFox. Ich wurde im selben Jahr geboren, in dem MediFox gegründet wurde, bin also 18, fast 19, und habe im Frühjahr 2012 mein Abitur am Gymnasium Andreanum hier in Hildesheim gemacht. Danach habe ich mir ein freies Jahr erlaubt, habe gejobbt, die Ruhe genossen, endlich mehr Sport gemacht und viel mit Freunden unternommen.

Aber so kann es ja nicht ewig weiter gehen und ehrlich gesagt nervt, das „Nichtstun“ irgendwann. Seit dem 15.7. wartete ich auf die Zu- oder Absagen der Universitäten, denn ich hatte mich im norddeutschen Raum an rund einem dutzend Unis und Hochschulen beworben. Wenn alles gut geht, studiere ich ab Herbst 2013 Wirtschaftsinformatik.

Katharina Buchholz

Um die gefühlte Ewigkeit bis zum Stichtag zu überbrücken, suchte ich in der Region Hildesheim nach einem Praktikumsplatz bei Unternehmen die sich mit Softwareentwicklung und/oder EDV beschäftigen. MediFox kannte ich über einen langjährigen Freund mit dem ich zum Sport gehe, wenn er nicht gerade im Außendienst unterwegs ist. Als wir dort zufällig Herrn Heinrich trafen, fragte ich spontan nach, ob ein Praktikum bei MediFox möglich sei. Ja, sei es sicherlich, ich solle mich doch per E-Mail melden. Gesagt, getan! Ich verschickte meine Bewerbung, wurde an Herrn Burandt weitergeleitet und nun bin ich hier.

Mein Praktikum begann am 17.07.2013 in der IT-Administration, wo Marc und Sebastian mich freundlich begrüßten. Ich wurde durch das Haus geführt und bekam eine kurze Erklärung zu den verschiedenen Abteilungen, für die Dauer meines Praktikums ein Notebook geliehen, einen eigenen Outlook Account und NetPhone Client eingerichtet. Anschließend wurde ich mit einigen ersten Aufgaben betraut: Recherchiere wo PC XY am günstigsten ist, fertige Bestell-Auftragsformulare an, konfiguriere den PC neu. Es mag hinterwäldlerisch klingen, aber absolut umgehauen, hat mich ja das schnelle Internet hier! (Beispiel: Für ein Musik-Video in HD lade ich zu Hause mind. eine halbe Stunde…)

Bei durchschnittlich 32 kuschligen Grad im IT-Admin-Büro hatte ich in den nächsten 2 Wochen gut zu tun und durfte Marc oft über die Schulter schauen, wie er meisterhaft Probleme löste und sie mir absolut idiotensicher erklärte. Ich durfte unzählige Laptops auf ihre Funktionsfähigkeit testen, Headset-Akkus ausbauen und -das ist mein persönliches Highlight!- ein komplett defektes Notebook bis aufs letzte Breitbandkabel auseinander bauen und danach natürlich wieder Schräubchen für Schräubchen zusammenbasteln. Das hat trotz anfänglicher Zweifel erstaunlich gut geklappt und falls ich irgendwann mal ein kaputtes Notebook in die Hände bekomme, weiß ich jetzt worauf ich mich freuen kann, denn das Ganze hat –ähnlich wie Luftpolsterfolie zerdrücken- eine überraschend entspannende Wirkung..! Außerdem bekamen einige der Tower neue Images aufgespielt und auch eine richtige Praktikantenaufgabe war dabei. Die Übergabescheine der letzten 3 Jahre sortieren… Für die gefühlten 600 Seiten brauchte ich 1 ½ Tage, aber nun sind alle Zettel alphabetisch nach Mitarbeiter in Folien sortiert und abgeheftet.

In den ersten zwei Wochen lernte ich schon viele Gesichter kennen und schätzen, so auch Stephan Röbbeln. Am 01.08. kamen die neuen Azubis und ich musste meinen Platz im IT-Büro räumen. Schade, ich hatte mich gerade an alles gewöhnt und mich eingearbeitet. Aber ich freute mich auch sehr, eine andere Abteilung mit anderen Aufgaben kennenzulernen! So wechselte ich zu Stephan, dem Social-Media-Manager, der mich schon mit einer gut gefüllten Aufgabenliste erwartete. Da er auch das Einführungsmanagement für das Team Stationär macht, findet man ihn im entsprechenden Büro.

Das Großraumbüro ist gewöhnungsbedürftig: Es ist viel lauter und belebter als die Entwicklung. Neue Gesichter, neue Stimmen, aber immerhin ist es hier angenehm kühl. Meine erste Aufgabe war eine Recherche zum Thema Altenpflege, deren Ergebnisse ich in einer ansehnlichen Präsentation vorstellen sollte. Nach den zwei Wochen voller Technik, ist es eine nette Abwechslung kreativ zu werden. Am 07.08. fuhren Stephan und ich zu einem Termin in Hannover mit der Projektleiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit von HannoverImpuls und besprachen mit ihr die Kooperation im Zuge der QUaD-Auftaktveranstaltung (Qualifizierung für Unternehmerinnen in den ambulanten Diensten). In den folgenden Tagen saß ich an einer größeren Recherche, die einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten von Pflegediensten und –einrichtungen  geben sollte. Von vorbildlich bis schockierend war alles dabei und manchen Einrichtungen möchte man doch wärmstens ein Social-Media-Coaching ans Herz legen…

Die letzten Tage meines Praktikums brachten tolle Neuigkeiten: Ich habe einen Studienplatz an der Uni Rostock bekommen! Zu einem meiner Favoriten zugelassen zu werden, ist ein Traum: Morgens programmieren und abends mit dem Uni Sportkurs windsurfen auf der Ostsee. Geht‘s noch besser? Voller Vorfreude auf die Zukunft arbeite ich nun an meinem letzten Projekt bei MediFox – aber das sehen Sie erst Freitag auf dem Blog und bei Facebook.

Das Praktikum hat mir einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt gegeben und mich in meiner Entscheidung bestärkt, dass Wirtschaftsinformatik für mich der richtige Weg ist, da das spätere Arbeitsfeld so wundervoll vielfältig ist.

Ich bedanke mich bei Herrn Probst und Herrn Heinrich für die Vermittlung, Herrn Burandt, der meinen spontanen Besuch bei MediFox ebenso spontan als Bewerbungsgespräch ausgelegt hat, sowie Marc und Stephan für ihre freundliche Anleitung und dafür, dass ich sie stets mit Fragen löchern durfte.

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